2019

Jahreshauptversammlung am 7. November 2019

Pressebericht

 

Die neue Vorstandschaft des Palliativfördervereins Hand in Hand Hünfeld ist die bisherige. Das hat die Wahl unter Leitung von Klaus Ströber bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am 7.11.19 im Kolpinghaus Hünfeld ergeben. Der 1. Vorsitzende ist wie bisher der Rechtsanwalt Michael Greiner. Sein Vater Dr. Ambros Greiner unterstützt ihn in seinem Amt als 2. Vorsitzender. Die Gelder des Vereins und die finanzielle Abwicklung der Vereinsaktivitäten liegen weiterhin in den Händen von Martin Morneweg. Und Josef Staufer wird in den kommenden zwei Jahren wieder als Schriftführer fungieren.

 

In den Rechenschaftsberichten ist den anwesenden Mitgliedern aufgezeigt worden, was seit der letzten Hauptversammlung geschehen ist und wohin die Gelder geflossen sind. Dr. Ambros Greiner hat deutlich gemacht, dass es aus unterschiedlichen Gründen nicht leicht sei, einzelnen Personen in Notfällen individuelle Hilfe zu leisten.

 

Gemeinsam mit dem Ökumenischen Hospizverein habe man im Januar eine Informationsveranstaltung zum Thema „Suizidalität“ durchgeführt. Mit den ehrenamtlichen Sterbebegleitern des Hospizvereins habe man sich intern getroffen und sich ausgetauscht.

 

Bei zwei öffentlichen Veranstaltungen, die eine bei den Landfrauen in Burghaun, die andere bei der Guttempler-Gemeinschaft Vorderrhön in Nüst , habe man die Gelegenheit genutzt, den Palliativgedanken weiter zu verbreiten und die Rolle unseres Fördervereins und seine Stellung innerhalb des Netzwerkes der Palliativversorgung im Hünfelder Raum darzustellen.

 

Das ganze Jahr über sei man damit beschäftigt gewesen, die Homepage des Fördervereins mit Inhalten zu füllen. Patienten, die palliativ versorgt werden müssen, und deren Angehörige sollen beim Besuch der Homepage unter www.palliativfoerderverein-huenfeld.de wesentliche Informationen und Hilfen erhalten können.

 

Das Mitglied Hans Beuting und sein Freund Werner Wurtinger haben im Verlauf der 2. Jahreshälfte einen Imagefilm über den Förderverein gedreht, der bei der Infoveranstaltung am 14.11.19 um 19.00 Uhr Premiere haben wird.

 

Andrea Vogt hat von der Kassenprüfung berichtet und dem Kassenwart Martin Morneweg ein hervorragendes Zeugnis für seine Kassenführung ausgestellt. Ihr Antrag, die Vorstandschaft zu entlasten, ist bei all dem Positiven, das vorgetragen worden war, für die anwesenden Mitglieder eine Selbstverständlichkeit gewesen.



2018

Jahreshaupversammlung am 22. November 2018

Pressebericht

 

Palliativförderverein Hand in Hand Hünfeld will das Spektrum seines Hilfsangebotes erweitern

Der Palliativförderverein Hand in Hand Hünfeld hatte am 22.11.2018 zur Jahreshauptversammlung ins Kolpinghaus in Hünfeld geladen. Die Mitglieder konnten aus den Rechenschaftsberichten der Vorstandschaft entnehmen, dass 2018 ein ruhiges Geschäftsjahr ohne besondere Vorkommnisse gewesen ist. Die Infoveranstaltung, die wie in den Jahren vorher im November hätte stattfinden sollen und zu der wieder gemeinsam mit dem Ökumenischen Hospizverein Hünfeld eingeladen worden wäre, musste wegen der Verhinderung des Referenten verschoben werden. Sie werde jetzt im Januar 2019 stattfinden.

 

Frau Ursula Winter, die seit Gründung des Palliativfördervereins das Amt der Schriftführerin innehatte, hat erklärt, dass sie aus privaten Gründen diese Aufgabe nicht mehr erfüllen könne. Dadurch war der TOP „Nachwahl“ in die Tagesordnung aufzunehmen. Das Ergebnis der Nachwahl: Herr Josef Staufer ist künftig der Schriftführer des Vereins.


 

Der 2. Vorsitzende Dr. Ambros Greiner würdigte Frau Ursula Winter, die als Schriftführerin des Vereins ausgeschieden ist. Dr. Greiner betonte, wie segensreich Frau Winter bisher und hoffentlich auch weiterhin gewirkt hat bzw. wirken wird. „Sie haben durch Ihre berufliche Position in der Palliativstation der Helios-Klinik St. Elisabeth in Hünfeld und durch Ihr ehrenamtliches Engagement beim Ökumenischen Hospizverein Hünfeld das Vertrauen der Patienten, so dass diese sich öffnen können und sich ihre Wünsche und Bitten vorbringen trauen.“

 

Die Kasse, so der Kassenwart Martin Morneweg, erlaube es, zum einen weiterhin individuell Patienten und/oder deren Angehörige mit Mitteln des Vereins zu unterstützen. Die Vorstandschaft habe beschlossen, künftig verstärkt subsidiäre Hilfe anzubieten als Zuwendungen für spezielle therapeutische Angebote für betroffene Patienten. Gefördert werden Leistungen, die von Kranken- und Pflegekassen nicht oder nicht im gewünschten Ausmaß übernommen werden. „Beide Arten der Hilfeleistung sind“, so der 1. Vorsitzende RA Michael Greiner, „von unserer Satzung abgedeckt.“

Sehr positiv ist von den Mitgliedern aufgenommen worden, dass seit diesem Jahr der Palliativförderverein Hand in Hand Hünfeld in den blau unterlegten Infokasten im letzten Buch der Fuldaer Zeitung aufgenommen ist. Dieser erscheint fast wöchentlich im Service-Teil der Zeitung.



2017

Jahreshaupversammlung am 30. November 2017

Pressebericht

 

Palliativförderverein Hand in Hand - Ein Verein, der schnell helfen kann

"Gutes tun und darüber reden“, so Dr. Ambros Greiner, „das ist – vereinfacht ausgedrückt – unser Vereinszweck.“ Er hat damit kurz zusammengefasst, was zuvor er und die weiteren Vorstandsmitglieder in ihren Rechenschaftsberichten ausgeführt haben, und was die Aussprache darüber ergeben hat.

 

Der Palliativförderverein Hand in Hand Hünfeld e. V. hatte am letzten Donnerstag, 30.11.2017, zur Jahreshauptversammlung geladen. Bei der Neuwahl hat sich keine Veränderung in der Führung des Vereins ergeben: Einstimmig ist Herr RA Michael Greiner im Amt des 1. Vorsitzenden bestätigt worden, sein Vater Dr. Ambros Greiner ist wie bisher sein Stellvertreter. Herr Martin Morneweg führt die Kasse und Frau Ursula Winter hat wieder das Amt der Schriftführerin inne. Zu Kassenprüfern wurden Frau Andrea Vogt und Herr Günter Kutzer bestellt.

 

Die Rechenschaftsberichte haben aufgezeigt, wie segensreich der Verein im zurückliegenden Jahr gewirkt hat. Die Kasse des Vereins ist dank der Spenden und der Mitgliedsbeiträge – Die Mitgliederzahl hat sich seit der Gründung verdoppelt. – gut gefüllt, so dass man auch im kommenden Jahr wieder Gutes tun kann. Frau Ursula Winter, die aufgrund  ihres Berufes am nächsten an den Hilfsbedürftigen und ihren Angehörigen dran ist, hat an konkreten Fällen geschildert, wie glücklich und dankbar die Menschen sind, die man gezielt beschenkt hat. Sie hat den Mitgliedern auch klar gemacht, wie wichtig es ist, ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu den Kranken aufgebaut zu haben, denn vielen fällt es nicht leicht, sich zu öffnen und Wünsche oder Bitten zu äußern.

 

Der 1. Vorsitzende Michael Greiner: „Unser Verein kann schnell helfen. Wir schauen zwar genau hin und geben unser Geld verantwortlich aus, aber für uns gilt: Doppelt gibt, wer schnell gibt.“ Die Vereinskasse erlaube es, sich künftig noch stärker zu engagieren. „Aber die Leute müssen von uns wissen!“ Damit das noch besser wird, hat die Mitgliederversammlung zwei Projekte beschlossen: Zum einen will man an die Ärzte und Pflegeeinrichtungen in der Region mit gezielten Informationen herantreten. Zum anderen soll ein Infoblatt für die Allgemeinheit erstellt und verteilt werden. Jeder solle wissen, wo unser Palliativförderverein im Netz der Palliativ- und Hospizversorgung in Osthessen verknüpft ist. Schon im Vorfeld einer Erkrankung sollen die Bürger wissen, von wem welche Hilfen und Dienstleistungen in welchen Situationen angeboten werden und wie sie zu erhalten sind.

 

Michael Greiner fordert über die Presse alle, die Kenntnis von einem Kranken und seiner Hilfsbedürftigkeit haben, auf, mit dem Verein Kontakt aufzunehmen.

Dazu veröffentlichen wir hier die Kontaktdaten:

 

  Palliativförderverein Hand in Hand

  Herderring 14

  36088 Hünfeld

  www.palliativförderverein-huenfeld.de

  pallifoerderverein.huenfeld@gmail.com



2016

Jahreshauptversammlung am 10. November 2016

Pressebericht

 

Palliativförderverein Hand in Hand e. V. – Helfen, wo die Hilfe anderer enden muss

Wenn der Sterbeprozess unumkehrbar ist, dann hat der Patient oft Schmerzen und Ängste. Diese auszuhalten und zu ertragen, wird heute nicht mehr als die letzte Prüfung des Menschen auf Erden verstanden. Wir, die Gesellschaft, und die Medizin haben umgedacht. Die Folge: Auch in Osthessen gibt es bereits einige Einrichtungen der Palliativversorgung von Patienten in ihren letzten Monaten und Tagen sowie der Betreuung von deren Angehörigen. Die Leistungen dieser Einrichtungen werden teils von medizinischem und pflegerischem Fachpersonal erbracht, teils von ehrenamtlich Engagierten.

 

Viele der Leistungen werden von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Da die Mittel dafür aber von den Beitragszahlern aufgebracht werden müssen, werden viele der Leistungen in ihrem Umfang zeitlich, quantitativ oder qualitativ begrenzt gewährt. Oft dauern auch die Antragsgenehmigungen zu lange. Ein bestimmtes Gerät trifft beim Patienten dann erst ein, wenn sich dessen Zustand in der Wartezeit so verschlechtert hat, dass das Hilfsmittel keinen Nutzen mehr bringt.

 

An dieser Stelle will der noch junge, bisher regionale, in Hünfeld ansässige Palliativförderverein „Hand in Hand“ mit seiner Hilfe und seinem Engagement ansetzen, wie der 1. Vorsitzende RA Michael Greiner erklärt. Und Dr. Ambros Greiner, der 2. Vorsitzende von Hand in Hand, machte dies den Mitgliedern an einigen Fällen, mit denen sich die Vorstandschaft bei ihren Sitzungen im Rechenschaftszeitraum zu beschäftigen hatte, beispielhaft deutlich:

„Patienten mit Lungenkrebs können den Schleim nicht mehr abhusten. Nur in der Zeit, in der sie stationär untergebracht sind, werden sie mit einem rhythmisch stimulierenden Massagegerät versorgt, das den Schleim lockert und zerkleinert, so dass der Patient ihn abhusten kann. Der Einsatz dieses Gerätes wird, so lange der stationäre Aufenthalt dauert, von der Krankenkasse bezahlt.

Wenn der Patient aber nach Hause kommt, von seinen Angehörigen und vom Pflegedienst betreut wird, droht er wieder, an seinem Schleim zu ersticken.

Wir von Hand in Hand haben drei dieser Vibrax-Geräte angeschafft. Diese bekommen die Patienten leihweise mit nach Hause. Und nach ihrem Tod bringen die Angehörigen die Leihgeräte uns wieder zurück. Wir lassen sie fachmännisch reinigen, und sie stehen dann weiteren Patienten wieder zur Verfügung.“

 

Hand in Hand zahlt auch Physiotherapie über die beschränkt verordnete Anwendungszahl hinaus. Aktuell sind wir dabei, so Dr. Greiner, die entsprechenden Geräte zu erwerben für eine Musiktherapie beim Patienten zu Hause. Der Musiktherapeut kommt vielleicht einmal eine Stunde die Woche. Mit unserer Hilfe kann sich der Patient dann mit Musik entspannen, wann immer ihm danach ist. Wir helfen also dem Patienten nicht nur, ihm seine körperlichen Beschwernisse leichter ertragbar zu machen, wir wollen ihn auch bei der Verwirklichung seiner seelischen und emotionalen Bedürfnisse beistehen. Eine junge Patientin hat den Wunsch geäußert, vor ihrem Tod das Meer erleben zu dürfen, da sie bisher in ihrem Leben noch nie am Meer gewesen ist. Die Vorstandschaft hat ihr eine finanzielle Unterstützung zur Verwirklichung ihres Herzenswunsches bewilligt.

Dass der Verein nicht nur an Palliativpatienten denkt, hat der 1. Vorsitzende RA Michael Greiner in seinem Rechenschaftsbericht deutlich gemacht. Er verwies auf die Aufklärungsversammlung Anfang November im Hünfelder Kolpinghaus. 130 Besucher haben sich informiert und sich mit den Referenten RA Michael Greiner, Martin Morneweg und MdB Michael Brand ausgetauscht zu den Themen: „Geändertes Pflegegesetz“, „Vorsorgevollmacht mit speziellem Schwerpunkt Vollmacht in Geldangelegenheiten“ sowie „Sterbebegleitung als Gegenpart zur aktiven Sterbehilfe“.

 

Der Kassier Martin Morneweg gab in seinem Bericht bekannt, dass der Verein zur Zeit über die Mittel verfüge, die es ihm möglich mache, weitere Hilfe zuzusagen. Er machte aber auch deutlich: „Wir können nur helfen, wenn man uns hilft zu helfen. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, das mit seinem Beitrag unsere Arbeit unterstützt, wir freuen uns über jede Spende, die uns gegeben wird.“



Palliativförderverein Hand in Hand e. V.  /   Herderring 14  /  36088 Hünfeld

Tel.:  06652 - 9859897

www.palliativfoerderverein-huenfeld.de

E-Mail: pallifoerderverein.huenfeld@gmail.com